Was man vor einem Konzert nicht sieht
- saengerkreis-villi
- vor 14 Stunden
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Ein Konzert beginnt nicht mit dem ersten Ton. Es beginnt viel frĂŒher. Und meistens auch mit deutlich mehr Chaos. đ
17:00 Uhr:Â âGanz entspannt, wir haben ja noch Zeit.â
17:15 Uhr:Â Wo sind eigentlich die Notenmappen?
17:30 Uhr: Der erste Kaffee ist leer, die ersten SĂ€nger sind nervös und irgendjemand fragt: âWelches Lied kommt nochmal nach dem zweiten?â
17:45 Uhr: Einsingen. Jetzt wird es ernst. Vokale werden geformt, Töne gesucht und die Stimme langsam auf Betriebstemperatur gebracht. Gleichzeitig wird noch schnell kontrolliert, ob wirklich alle da sind.
18:15 Uhr:Â Letzte Absprachen. Mikrofone? Check. Noten? Check. Aufstellung? Hoffentlich. Die Spannung steigt.
Und dann passiert etwas MerkwĂŒrdiges: Sobald der Chor auf der BĂŒhne steht, ist plötzlich alles da. Die Stimmen, die Musik, die Konzentration â und vor allem die Freude am Singen.
Hinter jedem Konzert stecken viele Proben, unzÀhlige Wiederholungen, kleine Pannen und jede Menge Teamarbeit. Aber genau das sieht man dem fertigen Konzert nicht an.
Man sieht nur die BĂŒhne.
Wir finden: Das ist auch gut so. đ
Denn am Ende soll beim Publikum vor allem eines ankommen: Musik, die SpaĂ macht.
Und vielleicht ein bisschen von dem, was wir SĂ€nger lĂ€ngst wissen: Ein Konzert ist nicht nur das, was auf der BĂŒhne passiert. Es ist alles, was davor passiert, damit dieser eine Moment entstehen kann.
Na Lust bekommen, dann schau einfach Mal vorbei!



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